Taufe
In den evangelischen und katholischen Kirchen werden die Säuglinge, bzw. Kleinkinder der Kirchenmitglieder getauft und werden damit zu Kirchenmitgliedern.
Wir erbitten den Segen Gottes für unsere Säuglinge und Kleinkinder (aber auch für die Eltern und alle anderen, die den Segen Gottes ernstlich erbitten. Wir erbitten den Segen Gottes sogar für diejenigen, die uns feindlich gesonnen sind, da Jesus alle Christen dazu auffordert auch feindlich gesonnene Menschen zu segnen, also tun wir das; siehe Lukasevangelium 6,27-28).
Aber wir taufen unsere Säuglinge und Kleinkinder nicht, denn Säunglings- oder Kindertaufe entspricht weder der Lehre noch der Praxis der Heiligen Schrift, der Bibel.
Wir bringen ihnen wohl den christlichen Glauben bei und versuchen ihnen so gut es uns gelingt unseren Glauben vorzuleben. Natürlich würden wir uns freuen, wenn sie unserem Beispiel folgen würden. Schließlich sind wir überzeugt, dass es gut für sie wäre (so wie andere Eltern auch überzeugt sind, dass ihr Leben und Beispiel für ihre Kinder das Beste ist). Aber die Entscheidung ob sie an Jesus glauben und seinen Worten folgen möchten oder nicht müssen sie eines Tages selbst treffen. Ebenso die Entscheidung ob sie sich taufen lassen und als verbindliche Mitglieder zur Kirche dazugehören möchten oder nicht.
Wir taufen daher nur Personen, die das Evangelium Jesu Christi, so wie es uns im Neuen Testament bezeugt wird, verstanden haben, zu Gott umgekehrt sind, den Worten Jesu Glauben geschenkt haben und mit der Taufe ihren Glauben an Christus sichtbar zum Ausdruck bringen möchten.
Der Glaube muss der Taufe vorangehen, denn mit der Taufe bezeugt ein Mensch, gemäß dem Neuen Testament, seinen Glauben an Christus und - unter anderem - seine Bereitschaft zu seinem Reich und zu seiner Kirche dazugehören zu wollen (ein Säugling oder ein Kleinkind kann das nicht). Wir praktizieren daher nicht die "Kindertaufe" sondern die "Glaubenstaufe".